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Information zu den Osterferien
In den Osterferien besteht nur eingeschränkte telefonische Erreichbarkeit. Eine telefonische Sprechzeit findet am 07.04.2026 in der Zeit von 7.20-9.00 Uhr, die anderen telefonischen Sprechzeiten entfallen.
Therapietermine finden nur nach individueller Vereinbarung statt – die regelmäßigen Termine der Schulwochen gelten nicht.
Krankenkassen streichen Mittel für Psychotherapie

Eigentlich hat ganz Deutschland verstanden, dass psychische Gesundheit wichtig ist. Ganz Deutschland? Nein! Die gesetzlichen Krankenkassen haben dafür gesorgt, dass ab 01.04.2026 die Gelder für Psychotherapie um 4,5% gekürzt werden. Leidtragende sind die Patient*innen.
Dieser Schritt der Kassen ist kurzsichtig und er richtet Schaden an: Jeder Euro, der in die Psychotherapie investiert wird, bringt unserer Volkswirtschaft mehr als 3 Euro zurück. Das haben Studien ergeben, die – kein Witz – von den Krankenkassen selbst durchgeführt wurden.
Diese Entscheidung hat konkrete Folgen – wir schränken unser Versorgungsangebot ein. Auch bei viel gutem Willen: Wir müssen betriebswirtschaftlich denken und können unser Versorgungsangebot nicht im gleichen Umfang erhalten, wenn uns das Gehalt um knapp 5% gekürzt wird. Bis jetzt haben wir deutlich mehr psychotherapeutische Sprechstunden und Therapieplätze angeboten, als es unsere Pflicht ist – in etwa 50% mehr als der vorgeschriebene Umfang. Diese zusätzlichen Kapazitäten werden wir ab 01.05.2026 nicht mehr primär für die Versorgung gesetzlich versicherter Patient*innen zur Verfügung halten können, sondern anderweitig einsetzen. Dies wird v.a. Neuaufnahmen und diagnostische Abklärung betreffen, weniger Patient*innen in laufenden Therapien.
Vorschläge der Finanzkommission Gesundheit (Update: 30.03.2026): Die Vorschläge der Finanzkommission Gesundheit vom 30.03.2026 zu weiteren Kürzungen in der psychotherapeutischen Versorgung sind, wenn sie umgesetzt werden, nichts anderes als eine vollkommene Katastrophe. Die Kommission hat sich nicht entblödet, unsinnige und kleinteilige Vorschläge zu Lasten der bereits jetzt schlecht finanzierten psychotherapeutischen Versorgung zu machen. Werden sie umgesetzt, werden sie sich sehr negativ auswirken und die Versorgung massiv verschlechtern.
Für unsere Praxis können wir kurz und knapp dazu sagen: Wenn das so kommt, werden wir nicht mehr an der Versorgung von gesetzlich versicherten Patient*innen teilnehmen, sondern eine reine Privatpraxis führen und über Patient*innenbehandlung hinaus in anderen Bereichen beruflich tätig sein.
Was können Sie tun? Wenn Sie etwas tun wollen, dann können Sie die Bundestagsabgeordneten unserer Region anschreiben, v.a. Emmi Zeulner, die im Gesundheitsausschuss sitzt. Die Abgeordneten können nichts für diesen Irrsinn – das waren die gesetzlichen Krankenkassen – aber sie können sich an das Gesundheitsministerium wenden, das diese Kürzungsentscheidung beanstanden kann. Außerdem können Sie in den nächsten Tagen eine Petition unterstützen (Link folgt). Link zu den Homepages des Bundestagsabgeordneten (Externe Links, Online-Angebot des Deutschen Bundestages):
Psychotherapie in Gruppen

Neben unserem Angebot für Einzelpsychotherapie bieten wir Psychotherapie auch im Gruppensetting an. Für viele Kinder und Jugendliche ist dieses Setting genau so gut oder sogar deutlich besser geeignet, um therapeutische Fortschritte zu erreichen. Nähere Informationen zu unseren Gruppen finden Sie hier. Auskünfte erteilen wir auch in der telefonischen Sprechzeit.
Speziell für Jugendliche gibt es hier eine Informationsseite zur Gruppentherapie.
Letzte Aktualisierung: 31.03.2026
